Regeln für das Weissfischangeln

Regeln für das Weissfischangeln

Mit der ”Weissfisch-Angelkarte” hat man an gewissen Strecken des Flusses die Möglichkeit zum Stippen, Grund- und Posenangeln. Die Angelkarte ermöglicht es auf Härnäs, Knaggalid und in den Pools 3, 5, 6, 7, 25 und 26 zu angeln.

 

Wir bieten zwei verschiedene Angelkarten an. 

 

Die Sommerkarte - in erster Linie für unsere jüngeren Angler und Sommerturisten 

Die Specimenkarte - in erster Linie für die erfahrenen Profis dieser Angelmethode 

Die Sommerkarte: 

Gilt in der Zeit vom 1. Juni bis zum 31. August nur in Pool 3 und mit maximal einer Angelrute 

Die Specimenkarte:

Gilt in der Zeit vom 15. April bis zum 28. Februar auf unterschiedlichen Strecken - Härnäs (auf der östlichen Seite), Teilstrecken von Knaggalid und in den Pools 3, 5, 6, 7, 25 und 26. Die Bereiche in denen diese Form des Angelns zugelassen ist werden durch Schilder am Fluss markiert. Es ist erlaubt maximal zwei Angelruten zu benutzen. 

 

Besondere Regeln

Die Angelkarte soll gut sichtbar getragen werden und dem Personal der Fischereiaufsicht vorgezeigt werden können.  

Gemäß den Bestimmungen des Fischereiamtes (FIFS 2004:37) ist das Angeln mit Wurm als Köder in der Mörrum verboten.

Hechte zwischen 45 und 75 cm dürfen entnommen werden, alle Hechte, die grösser als 75 cm sind müssen sofort schonend zurückgesetzt werden! 

Denken Sie daran, dass es verboten ist Köderfische zu verwenden, die aus anderen Gewässern als der Mörrum kommen.

Ausserdem ist es verboten gezielt auf Lachs und Meerforelle zu angeln. Sollte bei dieser Angelmethode Lachs, Meerforelle oder Hybrid gefangen werden, müssen diese umgehend zurückgesetzt werden.

Es ist erlaubt Schwimmer oder Wasserkugel zu verwenden, jedoch darf dies andere Angler nicht behindern. Es wird erwartet, dass Weissfischangler Spinn- und Fliegenfischern mit gültiger Angelkarte Vortritt gewähren. Lesen Sie bitte auch den Artikel über  Verhaltensregeln

 

Zurücksetzen und Fangmeldung

 Während der Sportangelsaison werden die meisten der gefangenen Fische wieder in ihr richtiges Element zurückgesetzt. Dies geschieht sowohl auf freiwilliger Basis, als auch durch unsere Regeln, die bestimmen welche Fische entnommen werden dürfen.

Die Grundregel ist immer den Fisch so schonend wie möglich zu behandeln und es liegt immer in der Verantwortung des Anglers die Fische mit größtmöglichem Respekt zu behandeln. Versuchen Sie immer die Drillzeit zu minimieren, da der Fisch im Laufe des Drills durch Produktion von Milchsäure in der Muskulatur geschädigt wird. Manchmal verliert man zwar einen Fisch durch den härteren Drill, doch ist es wesentlich schlimmer zu versuchen einen Fisch zurückzusetzen, der den Bauch nach langem Drill nach oben wendet. Insbesondere bei einer Wassertemperatur von über 16 Grad Celsius kann es schwierig werden, einen Fisch zu releasen, der lange gedrillt wurde. 

Ziehen Sie den Fisch niemals an Land, sondern haken Sie ihn mit Hilfe einer Zange im Wasser ab. Falls der Haken tief im Schlund sitzt oder nicht zu lösen ist, soll stattdessen das Vorfach am Haken abgeschnitten werden. Wir empfehlen immer mit widerhakenlosen Haken zu fischen, um das Zurücksetzen zu erleichtern. Vermeiden Sie es, den Fisch der Luft auszusetzen, da dies ein zusätzlicher Stressfaktor ist.

Es ist kein Problem ein schnelles Bild vom Fisch zu machen, lassen Sie dies jedoch nicht zu Lasten der Gesundheit des Fisches geschehen. Der Fisch soll so lange als möglich im Wasser sein. Befeuchten Sie die Hände bevor Sie den Fisch anfassen! Die Fische haben eine vor Bakterien schützende Schleimschicht. Wird diese durch falsches Handhaben zerstört sind die Fische in einem hohen Maße Infektionen ausgesetzt.

Heben Sie den Fisch, der zurückgesetzt werden soll niemals an den Kiemen oder am Schwanz mit dem Kopf nach unten an.

Das perfekte Foto, die exakte Länge oder das genaue Gewicht sind von untergeordneter Rolle - Die Gesundheit des Fisches steht immer an erster Stelle!

Sehen Sie Catch & Release als eine fantastische Möglichkeit, selektives Angeln in unseren Gewässern betreiben zu können und denken Sie daran das dies mit grosser eigener Verantwortung geschieht.

Grössere Fische - unabhängig davon ob sie entnommen oder zurückgesetz wurden – müssen immer bei der Wiegestation am Haus des Lachses oder auf www.morrum.com registriert werden.